FabCurrentSensor
Foto vom FabCurrentSensor
Intro und Features
Der FabCurrentSensor ist ein in Verteilerkästen fest installiertes Modul zum Erfassen von Stromverbräuchen. Er meldet, ob eine oder mehrre Maschinen aktuell laufen oder nicht und entscheidet dies anhand definierter Verbrauchsschwellwerte. Es verschickt MQTT-Nachrichten, die zum Beispiel für FabAccess-Aktoren oder andere Scripts verwendet werden können.
Der Grundaufbau ist modular. So gibt es eine Hauptplatine auf ESP32 Basis mit Anschlüssen für mindestens 8 Strommessdrosseln und einen LAN-Anschluss (Aufsteckmodul). Weitergin gibt es eine optionale Platine (Zusatzplatine) mit 3 Trafos für alle Phasen, damit auch Schein- und Blindleistung erfasst werden können. Bei den Strommessdrosseln kann individuell festgelegt werden, auf welchen Phasen diese liegen. Das Projekt wurde von Anfang an als absolute Low-Cost Variante geplant.
Im WLAN Modus können 5 Kanäle gemessen werden, im LAN Modus können 12 Kanäle. Dabei können bis zu 3 Kanäle über Trafos L1 bis L3 zugeordnet werden, damit Richtung und cosPhi gemessen werden kann. So können z.B. Installationsschütz ABB ESB25-40N-06 daran angeschlossen werden.
Basis des Projekts ist das folgende Konzept: Solar Energy Router to manage overproduction (DIY)
Hinweis: negative Anzeigewerte resultieren (nach langer Fehlersuche) daraus, dass alle ADC2 Eingänge des ESP32 im WiFi Betrieb nicht genutzt werden können.
Software
Über ein Web Interface auf dem ESP32 können wir die einzelnen Kanäle konfigurieren und deren Verbräuche betrachten:
Hardware-Installation
Es empfiehlt sich mindestens einen FabCurrentSensor für jeden größeren Werkstattbereich zu installieren - zum Beispiel einen in der Holzwerkstatt und einen in der Metallwerkstatt.
Fotos und Einbau vom FabCurrentSensor
Der Sensor im Verteilerkasten eingebaut - Beispiel:
Ein früher Prototyp vom FabCurrentSensor ist auf folgendem Bild ganz rechts zu sehen:
Projekt nachbauen
Die Projektdateien sind aktuell noch nicht öffentlich geteilt. Hierzu bitte Joris Bijkerk anfragen nach:
- Schaltplan
- Programm
- 3D-Druck Dateien
- Platinendaten, z.B. per EasyEDA
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